MAXIMA-Konsortium zu Gast bei MIMplus

· 9. Oktober 2026

Am 6. und 7. Oktober 2026 war MIMplus Gastgeber des europäischen MAXIMA-Konsortiums. Beim M42-Projekttreffen tauschten sich die internationalen Projektpartner über den aktuellen Entwicklungsstand, technische Fortschritte und das weitere Vorgehen bei der Entwicklung eines innovativen Axialflussmotors für die Automobilindustrie aus.

Gemeinsam an der Mobilität von morgen arbeiten

Das europäische Forschungsprojekt MAXIMA verfolgt das Ziel, ein neuartiges, modulares Konzept eines Axialflussmotors für Automobilanwendungen zu entwickeln. Dafür bündelt das Konsortium die Kompetenzen seiner Partner entlang verschiedener Bereiche der technologischen Entwicklung - von Simulation und Design über die Fertigung, Prototypentests und den Digitalen Zwilling bis hin zu Recycling und Nachhaltigkeitsbetrachtungen.

Als Teil des MAXIMA-Konsortiums bringt MIMplus die Fertigungs- und Entwicklungsexpertise in den Austausch zwischen technologischer Entwicklung und industrieller Umsetzung ein. Gerade bei der Entwicklung neuer elektrischer Antriebskonzepte ist es wichtig, neben der elektromagnetischen Auslegung auch die Herstellbarkeit, Materialanforderungen und spätere Skalierbarkeit frühzeitig zu berücksichtigen.

Technischer Fortschritt und gemeinsame Projektplanung

Im Mittelpunkt des Treffens standen die aktuellen Ergebnisse und die weitere Koordination der technischen Arbeitspakete. Die Agenda umfasste unter anderem folgende Themen:

  • Design und Weiterentwicklung der Axialflussmotor-Technologie in Form eines modularen Konzepts.
  • Digitaler Zwilling, also die Entwicklung digitaler Modelle zur Unterstützung einer optimierten Steuerung des Elektromotors.
  • Betrachtung geeigneter Herstellungs- und Recyclingprozesse mit Blick auf die spätere Serienproduktion.
  • Lebenszyklusmanagement und Nachhaltigkeitsbetrachtung
  • Prototypenmontage und Tests: Abstimmung der weiteren Schritte zur Montage, Erprobung und Validierung der entwickelten Lösungen
  • Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und kommende Events

Persönlicher Austausch und Einblicke in die Fertigung bei MIMplus

Neben der fachlichen Zusammenarbeit bot das Treffen auch Raum für den persönlichen Austausch. Beim gemeinsamen Abendessen am ersten Tag konnten die Projektpartner die Gelegenheit nutzen, sich abseits der Tagesordnung besser kennenzulernen, Erfahrungen zu teilen und bestehende Kontakte zu vertiefen.

Am zweiten Tag erhielten die internationalen Gäste bei einer Unternehmensbesichtigung Einblicke in die Fertigungsumgebung von MIMplus sowie in die Kompetenzen des Unternehmens im Bereich Metal Injection Molding (MIM) und Additive Manufacturing (AM). Der Rundgang bildete einen gelungenen Abschluss des zweitägigen Austauschs.

Gemeinsam die nächsten Schritte gestalten

Zum Abschluss des Projekttreffens stimmte das Konsortium die nächsten Maßnahmen, Prioritäten und Aufgaben für den kommenden Projektzeitraum ab. Der kontinuierliche Austausch zwischen den Partnern schafft eine wichtige Grundlage, um die Entwicklung, Validierung und spätere Industrialisierung innovativer Axialflussmotor-Lösungen gemeinsam voranzutreiben.

MIMplus bedankt sich bei allen Projektpartnern für den konstruktiven Austausch sowie bei den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrer Unterstützung bei der Vorbereitung, Organisation und Durchführung zum Gelingen des Treffens beigetragen haben.

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Rémy Bernhardt
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