Rückblick ILA 2026

· 29. Juni 2026

Aerospace und Defence bleiben Wachstumstreiber: Unsere wichtigsten Erkenntnisse von Europas Leitmesse für Luft-, Raumfahrt und Verteidigung

Die ILA Berlin 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie dynamisch sich die Aerospace- und Defence-Branche derzeit entwickelt. Mit rund 110.000 Besuchern und über 700 Ausstellern aus 37 Nationen setzte die Messe neue Maßstäbe und bestätigte ihre Rolle als zentrale Plattform für Innovation, Technologie und internationale Zusammenarbeit.

Für uns stand vor allem eines im Fokus: der direkte Austausch mit Kunden, Partnern und Entwicklern aus Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung. Die Gespräche zeigten klar, welche Themen die Branche aktuell prägen und wo sich wo sich neue Chancen für innovative Fertigungslösungen ergeben.

Defence: Hohe Nachfrage nach leistungsfähigen Fertigungspartnern

Der Defence-Bereich war einer der stärksten Wachstumstreiber der Messe. Im Fokus standen unbemannte Systeme, Sensorik, Schutzsysteme und neue europäische Verteidigungsprogramme.

Dabei wurde deutlich: Viele Unternehmen suchen gezielt nach europäischen Partnern, die komplexe Bauteile und Systeme zuverlässig, wirtschaftlich und in hoher Qualität fertigen können. Versorgungssicherheit und resiliente Lieferketten gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Aerospace: Leichtbau und Raumfahrt treiben Innovationen

Auch im Aerospace-Sektor zeichneten sich klare Entwicklungen ab:
• Leichtbau und Funktionsintegration
• Nachhaltigere und effizientere Luftfahrt
• Wachsende Raumfahrtprogramme
• Starke Fokussierung auf stabile Lieferketten und Verfügbarkeit

Insbesondere bei Satelliten- und Raumfahrtprojekten steigt die Nachfrage nach hochpräzisen Komponenten und innovativen Fertigungstechnologien.

Innovative Fertigungstechnologien wie Metal Injection Molding (MIM) und Additive Manufacturing bieten klare Vorteile

Die Anforderungen an moderne Aerospace- und Defence-Komponenten steigen kontinuierlich und werden immer komplexer. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Gewicht, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit.

Metal Injection Molding (MIM) bietet hierfür entscheidende Vorteile:
• Komplexe Geometrien ohne aufwendige Nachbearbeitung
• Hohe Designfreiheit
• Funktionsintegration in einem Bauteil
• Exzellente Materialeigenschaften
• Wirtschaftliche Serienfertigung

Viele Gespräche auf der ILA bestätigten, dass MIM-Technologien bereits früh in Entwicklungsprojekten berücksichtigt werden, um Bauteile effizienter und leistungsfähiger zu gestalten. Doch auch AM und Permanentmagnete können in vielen Anwendungen zum Einsatz kommen und je nach Anwendung neue Konstruktionsansätze und zusätzliche Optimierungspotenziale ermöglichen.

Unser Fazit

Die ILA Berlin 2026 hat deutlich gezeigt, dass Aerospace und Defence weiterhin zu den wichtigsten Wachstumsmärkten gehören. Innovation, Leichtbau und resiliente Lieferketten werden die Branche in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.

Für MIMplus war die Messe eine wertvolle Plattform für neue Kontakte, konkrete Projektgespräche und den Austausch zu zukünftigen Anforderungen der Branche.

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Rémy Bernhardt
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